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Der große Teleskop Test 2020: Knallharter Testbericht!

Aktualisiert am 22. August 2020

„Weißt Du, wie viel Sternlein stehen…?“ In Anlehnung an dieses beliebte, alte Kinderlied ist es naheliegend, dass Teleskope für Kinder und Erwachsene seit jeher sehr beliebt sind. Viele Menschen wollen einfach mehr wissen über das, was sich „da draußen“ im Universum abspielt und entscheiden sich daher für den Kauf eines Teleskops.

Welches aber ist das beste und was ist beim Kauf eines solchen Hightech-Gerätes zu beachten? Dieser Teleskop Test liefert die Antworten:

Der Teleskop Test

Ein Teleskop sammelt Licht bzw. elektromagnetische Wellen und bündelt diese. In Folge dessen können sehr weit entfernte Objekte wie Sterne, Planeten etc. sichtbar gemacht und besser beobachtet werden.

Hand wird zu Teleskop geformt

Kamen noch bis vor wenigen Jahrzehnten lediglich mit Linsen bestückte Fernrohre zum Einsatz, um das Firmament zu bestaunen, hat sich die Technologie bis heute nachhaltig geändert. Die Herren Keppler und Galileo Galilei waren die ersten bekannten Astronomen, die Teleskope benutzten.

Mittlerweile greifen Forscher auf Weltraum-Teleskope zurück, welche in der Lage sind, auch UV- und Infrarot-Bereiche „ins Auge zu fassen“. Während auf professioneller Ebene vornehmlich Radio-Teleskope verwendet werden, setzen Hobby-Astronomen vorzugsweise auf Spiegelteleskope.

Es gibt sie in verschiedenen Größen, Leistungsstärken und Preisstufen. Welches davon die besten sind, zeigt der Teleskope Test auf.

Linsen– oder Spiegelteleskop? Reflektor oder Refraktor? Fragen über Fragen – und in diesem Test erhältst Du die teils sehr überraschenden Antworten.

Während ein Refraktor Teleskop das Licht mit Hilfe von Spiegeln sammelt und streut, kommen bei der Reflektor-Technik Linsen zum Einsatz, um weit entfernte Motive „am Himmelszelt“ sichtbar zu machen.

Welches Teleskop für Einsteiger geeignet und was ein gutes Teleskop für Fortgeschrittene ist, zeigt der nachfolgende Teleskope Test auf.

Auch auf die Frage, welches Teleskop für Kinder ist, bekommst Du hier ausführliche Antworten. Egal, ob Groß oder Klein – ein umfassendes Wissen über das breit gefächerte Thema der Astronomie ist nicht erforderlich, wenn es um den richtigen Umgang mit einem Teleskop geht.

Fakt aber ist, dass ein funktionales, leistungsstarkes Gerät Dir insgesamt viel mehr Möglichkeiten eröffnet, einen „erhellenden“ Blick auf die Sterne zu werfen und mehr über die Planeten in Erfahrung zu bringen.

Wusstest Du übrigens, dass die Reichweite des leistungsstärkste Teleskops es ermöglicht, bis zu 60.000 Lichtjahre weit ins All zu blicken?

Welches ist das beste Teleskop? Das zeigte sich im Teleskop Test

Ganz gleich, ob Spiegelteleskop, Refraktor-Teleskop, Sternenteleskop oder Reflektor-Teleskop – die Vielfalt an Geräten dieser Produktkategorie ist wahrlich immens. Gamma-Teleskope, Radio- und Infrarotteleskope, Röntgen-Teleskop sowie optische Teleskope sind weitere nennenswerte Varianten in der weiten Welt der Teleskope. Letztere werden wiederum unterteilt in Refraktor-, Reflektor-Teleskope sowie in katadioptrische Teleskope.

Aus diesem zunächst eher wenig transparent anmutenden „Technologie-Dickicht“ das passende Gerät zu finden, gestaltet sich mitunter schwierig. Das hat auch der jüngst durchgeführte Teleskop Test deutlich gemacht. Zunächst ist es wichtig, die Funktionalität und die „Arbeitsweise“ eines Teleskops zu verstehen.

Grundsätzlich setzt sich ein Teleskop aus einem Stativ, einem Messinstrument und einer Montierung zusammen. Mit Hilfe spezieller Techniken ist es – je nach Gerät – möglich, Sterne, Planeten und Co. am „Firmament“ für das menschliche Auge sichtbar zu machen.

Ein Refraktor-Teleskop ist ein leistungsstarkes Fernrohr, welches auch als Linsen-Teleskop bekannt ist. Das implementierte Objektiv bündelt das einfallende Licht mittels der Linse. Geräte dieser Produktkategorie werden vor allem aufgrund ihrer hervorragenden Abbildungsleistung geschätzt.

Laut Teleskop Test sind sie wie „geschaffen“ für Einsteiger und alle, die sich erst noch mit der „weiten Welt des Universums“ vertraut machen wollen. Das Reflektor-Teleskop wird auch Spiegelteleskop genannt. Mit einem Objektiv in Kombination mit einem leicht gewölbten Spiegel wird das Licht gebündelt und über weitere im Inneren vorhandene Fangspiegel in Richtung des Okulars weitergeleitet.

Wie sich im Teleskop Test herausgestellt hat, sind Spiegel-Teleskop eher geeignet, um schwach sichtbare Himmelskörper zu beobachten. Generell bist Du gut beraten, vor der ersten Anwendung eines Teleskops Deine Augen an die spezielle Situation zu gewöhnen und sie zu „schulen“.

So benötigt das menschliche Auge eine gewisse „Eingewöhnungsphase“, um am Nachthimmel zunächst wenigstens die Umrisse der Himmelskörper wahrzunehmen, um sie nach und nach immer klarer zu erkennen.

Selbst wenn Du Dir ein extrem teures Teleskop gekauft hast, wundere Dich also bitte nicht, dass Du zunächst lediglich ein vernebeltes oder gar getrübtes Bild vom Himmel wahrnimmst, wenn Du durch das Okular schaust.

Sonne, Mond und Sterne – und andere Galaxien entdecken

Egal, ob Einsteiger- oder Kinder-Teleskope: Geräte mit der Refraktor- bzw. Linsentechnologie eignen sich laut dem aktuellen Teleskope Test besonders gut für diese „Zielgruppe“. Darüber hinaus punkten sie durch ihre bemerkenswerte Robustheit und die meist sehr vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.

Je umfangreicher das Zubehörportfolio wie zum Beispiel Sternenkarten, Kompass und Vergrößerungsgläser, desto mehr Freude werden Kinder und Anfänger mit ihrer neuen Errungenschaft haben.

Erfahrene Nutzer schätzen es, wenn zum Zubehör ein LED-Sucher und ein Rotlicht gehören. Je größer darüber hinaus die Öffnungen am Gerät – ideal sind 12 Zoll bzw. 300 Millimeter – desto komfortabler das Handling.

Im Teleskop Test stellte sich heraus, dass Refraktor Teleskope eine deutlich bessere Farbreinheit aufweisen, sodass sie gerade von semiprofessionellen Nutzern sehr geschätzt werden. Achte bei der Auswahl des passenden Teleskops insbesondere auf die richtige Brennweite.

Diese gewährleistet, dass das Licht gesammelt und die „ins Auge gefassten“ Objekte optisch vergrößert werden, sodass sie besser sichtbar werden. Objektive mit kurzer Brennweite generieren ein helleres Bild. Für Einsteiger bedeutet das: Die ideale Brennweite beläuft sich auf etwa 500 bis 2.000 Millimeter.

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Die führenden Herstellerfirmen von Teleskopen sind unter anderem:

Wissenswertes im Teleskop Test

Im Rahmen eines Teleskop-Tests werden unterschiedliche Faktoren „auf den Prüfstand gestellt“. So untersucht ein Profi-Team, das aus erfahrenen Teleskop-Spezialisten besteht, unter anderem die qualitative Wertigkeit der Teleskope, die Materialverarbeitung sowie die Konzeptionierung der jeweiligen Technologie.

Altes Teleskop

Auch die Stabilität der Geräte, ihr Eigengewicht, das Handling und die Bedienbarkeit werden in Augenschein genommen. Nicht zuletzt prüfen die Test-Experten Funktionen wie die Maximalvergrößerung, die Brennweite, die Transportierbarkeit und das Preis-Leistungsverhältnis.

Der Teleskop Test macht unter anderem deutlich, dass die Stabilität nachhaltig beeinträchtigt wird, je höher das Eigengewicht des jeweiligen Teleskops ist. Insofern solltest Du unter anderem darauf achten, dass das Gerät möglichst stabil und zugleich besonders leichtgewichtig ist.

Achte überdies auf die Bedienung der Vergrößerungsoptik und der Beobachtungslinie. Kinder und Einsteiger sollten nicht erst ein „Technik-Studium“ absolvieren müssen, um ihr Teleskop adäquat bedienen zu können. Alles sollte möglichst einfach und unkompliziert „über die Bühne gehen“. Ein Aspekt, der laut dem aktuellen Teleskop Testauch für den fortgeschrittenen Anwender von Vorteil ist.

Lässt sich das Teleskop gut montieren und ist zugleich eine hohe Standfestigkeit gegeben, wirkt sich das im Teleskop Testpositiv auf die Gesamtwertung aus.

Auch die Wertigkeit des Equipments, die Beschaffenheit und der Aufbau der Bedienungsanleitung sowie das Preis-Leistungsverhältnis sollten „stimmig“ und möglichst verbraucherorientiert gestaltet sein.

Finger weg von Billig-Teleskopen

Eine „undurchsichtig“ konzeptionierte Bedienungs- bzw. Montageanleitung ist laut dem aktuellen Teleskop Test meist ein Indiz für eine eher minderwertige Gerätequalität. Auch wenn der Zusammenbau an sich „eher schlecht als recht“ vonstatten geht, ist das alles andere als vorteilhaft für den Nutzer.

Leere Taschen

Je stabiler ein Teleskop, desto „wackelfreier“ und klarer die Beobachtungen, die mit dem Gerät möglich sind. Achte deshalb beim Kauf auch auf die Standfestigkeit Deines Wunsch-Produktes. Zugleich ist es wichtig, dass es sich leicht von A nach B transportieren lässt, ohne dass Du nach jedem Aufbau eine zeitaufwendige Neukalibrierung durchführen musst. Für Kinder und Einsteiger wäre das meist ein Grund dafür, das Teleskop nicht mehr oder nur noch sehr selten zu benutzen.

Viele Teleskope der Niedrigpreiskategorie weisen eine zu lange Auskühlphase auf. Sicherlich wärmt sich jedes Gerät im Zuge der Nutzung ein wenig auf. Zu heiß sollte ein Teleskop natürlich nicht werden. Das kann zu einem nachhaltigen Produktschaden führen bzw. zu einer verlängerten Abkühlungsphase führen. Auch dies ist ein Aspekt, der vor allem Kindern und Anfängern den Einstieg in die „Teleskope-Welt“ vergällen kann.

Die besten Geräte im Teleskop Test auf einen Blick

Das INTEY F40070M Teleskop

Im Teleskop Test wurden mehrere Geräte getestet und vor dem Hintergrund der qualitativen Wertigkeit, der Funktionsweisen, der Usability, der Stabilität etc. eingehend untersucht. Das INTEY F40070M Teleskop mit integriertem Tau- und Staubschild gehört zur eher preiswerten Variante, die aber dennoch durch zahlreiche positive Eigenschaften „punkten“ konnte.

INTEY F40070M Teleskop

Das INTEY F40070M Teleskop ist ein Linsen-Teleskop mit einer Brennweite von immerhin 400 Millimetern. Die Öffnungsweite beträgt 70 Millimeter. Das Zubehörportfolio beinhaltet zwei unterschiedliche Objektive, sodass eine maximale Vergrößerung vom 16- bis zum 67-fachen möglich ist. Ein Tau- und Staubschild ist vorhanden, sodass weder das Teleskoprohr, noch die Hauptlinse verstauben oder beschlagen kann.

Dies wiederum wirkt sich positiv auf den Nutzerkomfort und die Usability aus. Das im Lieferumfang enthaltene Stativ kann in der Höhe um zwischen 450 und 900 Millimeter verstellt werden. Eben genau so, wie es individuell am besten passt.

Preiswert und solide zugleich – Pluspunkte im Teleskope Test

Fest auf dem Stativ montiert kann das Teleskop um bis zu 360 Grad um die eigene Achse gedreht und sogar um bis zu 180 Grad vertikal positioniert werden. Dank des speziellen Suchfernrohrs mit fünffacher Vergrößerung macht das Beobachten der Sterne, der Kometen und der anderen Himmelskörper noch viel mehr Freude.

Im Teleskop Test war es recht leicht, Sternenbilder am Horizont ausfindig zu machen oder weit entfernte Planeten gut für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Ein weiterer positiver Aspekt bei diesem Gerät ist in Anlehnung an den Teleskop Test, dass die Materialbeschaffenheit überaus hochwertig anmutet. Der vergleichsweise niedrige Preis lässt hingegen auf den ersten Blick etwas anderes vermuten.

Insofern wurden die Experten im Teleskop Test durchaus ein Stückweit überrascht. Und zwar im positiven Sinne. Das Eigengewicht des Gerätes beträgt gerade einmal 1,34 Kilogramm, sodass sich das 47 cm x 29,5 cm x 15,5 cm große Teleskop einfach und ohne große Mühen transportieren lässt. Die 24-monatige Garantie sorgt ihrerseits für ein gutes Gefühl beim Kauf dieses Teleskops.

Das Aomekie AO20/02 Teleskop mit Smartphone Adapter

Das Linsen-Teleskop Aomekie AO20/02 Teleskop mit zehnfacher Vergrößerung besticht ebenfalls durch ein moderates Preis-Leistungsverhältnis. Wie beim Teleskop von INTEY beträgt auch hier die Brennweite 400 Millimeter und die Öffnungsweite 70 Millimeter.

Aomekie AO20/02 Teleskop

Zwei Objektive mit einer 20- bis 40-fachen Maximalvergrößerung sind im Lieferumfang ebenso enthalten, wie ein solides Stativ und eine sehr gut strukturierte, übersichtliche und nutzerfreundliche Bedienungsanleitung. Das Gerät verfügt über einen Smartphone-Adapter, mit dem Du Dein Handy verbinden und das Firmament somit einfach über das Display betrachten kannst.

Das schont die Augen und fühlt sich einfach angenehmer an. Das Stativ kann zwischen 410 mm und 1.310 Millimetern in der Höhe verstellt werden. Auch dieses Erzeugnis ist um bis zu 360 Grad drehbar und um bis zu 180 Grad neigbar.

Eine Barlo-Linse mit 3-fach-Zoom sowie ein funktionales Suchfernrohr mit 5-fach-Zoom werten das Leistungsportfolio dieses blau-schwarzen Teleskops mit seinen Abmessungen von 46 cm x 10,5 cm x 23 cm zusätzlich auf. Im Teleskop Test stellte sich heraus, dass das Produkt ohne den Einsatz von zusätzlichem Werkzeug montiert werden kann.

Der Mondfilter, der ebenfalls zur Ausstattung gehört, trägt laut dem Teleskope Test dazu bei, dass der Mond kontrastreicher erscheint und in der Konsequenz besser sichtbar wird.

Ranipobo RAUK-XC9201 Linsen-Teleskop

Auch das in edlem Schwarz-Silber gehaltene Ranipobo RAUK-XC9201 Linsen-Teleskop hat eine Brennweite von 400 Millimetern und eine Öffnungsweite von 40 Millimetern. Es ist besonders günstig in der Anschaffung und zugleich recht stabil und solide mit Blick auf seine Materialbeschaffenheit.

Ranipobo RAUK-XC9201 Teleskop

Im Teleskop Test zeigte sich, dass das Gerät vor allem für Kinder von besonderem Interesse ist. Die im Lieferumfang enthaltenen zwei Objektive sind ideal für die Mond- und Vogelbeobachtung. Auch ein praktisches Suchfernrohr gehört zum Equipment.

Das Stativ misst 370 Millimeter, kann aber leider nicht in der Höhe verstellt werden. Nichtsdestotrotz besteht laut Teleskop Test die Möglichkeit, das Produkt auf dem Stativ um bis zu 360 Grad zu drehen und um bis zu 180 Grad zu neigen.

EMARTH TLS-6 Refraktor-Teleskop

Das EMARTH TLS-6 Refraktor-Teleskop ist hinsichtlich der preislichen Gestaltung überaus kundenfreundlich. Wer nicht viel Geld für ein Teleskop ausgeben möchte, ist laut dem Teleskop Test durchaus gut beraten. Die Brennweite des Gerätes beläuft sich auf 360 Millimeter, und die Öffnungsweite wird vom Hersteller mit 70 Millimetern angegeben.

EMARTH TLS-6 Teleskop

Im Paket sind zwei Objektive enthalten, mit denen im Test eine 51-fache und eine um bis zu 128-fache Vergrößerung erzielt werden konnten. Generell ist der Zubehörumfang bemerkenswert. Neben einem Alu-Stativ und den beiden Objektiven sind ein Schwenkgriff, ein Suchfernrohr, ein Rucksack, zwei Mondkarten und eine Bedienungsanleitung im Lieferumfang enthalten.

Das Stativ kann zwischen 410 mm und 1.310 mm in der Höhe verstellt werden. Wie bei den anderen im Teleskop Test untersuchten Geräten kann auch das EMARTHJ TLS-6 Refraktor-Teleskop um bis zu 360 Grad gedreht und vertikal um bis zu 180 Grad verstellt werden. Wer sich für die Beobachtung von Tieren oder die Betrachtung des Kosmos‘ interessiert, ist laut Teleskope Test mit diesem Gerät recht gut bedient.

Das astronomische Teleskop von SKM

Beim Modell von SKM inklusive Stativ handelt es sich um ein Linsen-Teleskop, das über eine Brennweite von 300 Millimetern und eine Öffnungsweite von 70 Millimetern verfügt. Wer laut dem Teleskop Test eine individuelle Vergrößerung wünscht, kann eines der vier im Lieferumfang enthaltenen Objektive verwenden.

Zwei funktionale Barlow-Linsen erreichen eine Vergrößerung um bis zum 150-fachen. Der ebenfalls vorhandene Mondfilter reduziert Lichtreflextionen und sorgt außerdem dafür, dass der Planet insgesamt besser sichtbar wird. Das Stativ weist eine Höhe von 390 mm auf und kann leider nicht in der Höhe verstellt werden. Wie bei allen anderen im Teleskope Test geprüften Modelle ist aber auch dieses Gerät um bis zu 360 Grad drehbar und um bis zu 180 Grad neigbar.

Egal, ob zum Beobachten des nächtlichen Himmels oder zum „Heranzoomen“ von Vögeln oder Wildtieren etc. – der Teleskop Test macht die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten deutlich.

Das solltest Du außerdem über Teleskope wissen:

Neben Spiegel- und Linsen-Teleskopen vereinen Spiegellinsen-Teleskope alle positiven Eigenschaften der Spiegel- und Linsen-Systeme in sich. Auf diese Weise ist es laut dem aktuellen Teleskope Test möglich, etwaige sphärische Aberrationen zu einem Großteil zu mildern oder gänzlich zu unterdrücken.

Wenngleich Teleskope dieser Produktkategorie im Vergleich relativ teuer sind, wie sich im Teleskop Test zeigte, so lohnt sich die Anschaffung vor allem aus der Sicht anspruchsvoller Nutzer, die bereits über ein gewisses Know-how im Umgang mit Teleskopen verfügen.

Charakteristisch für Spiegellinsen-Teleskope ist der relativ große Fangspiegel. Dieses Element kann zwar die Ursache für einen geringfügigen Lichtverlust sein. Bei den qualitativ hochwertigen Modellen wird dieser Aspekt jedoch durch eine besonders gut durchdachte bauliche Konzeptionierung wieder ausgeglichen.

Weil Spiegellinsen-Teleskope insgesamt eine höhere Kontrastfähigkeit aufweisen, sind sie in Anlehnung an den Teleskop Test gut für die Beobachtung heller Himmelskörper wie Kometen, Sterne oder Planeten geeignet. Es ist sogar möglich, sie mobil zum Einsatz kommen zu lassen. Sie lassen sich aufgrund ihrer geschlossenen Bauweise leicht von A nach B transportieren.

Klassische Spiegel-Teleskope sind eher für die Beobachtung dunkler Himmelsobjekte geeignet, weil sie ein vergleichsweise hohes Farbspektrum aufweisen. Zugleich sind sie in der Lage, dunkle Objekte deutlicher sichtbar zu machen und abzubilden. Linsen-Teleskop wiederum sind von Vorteil, wenn Du helle Himmelskörper beobachten möchtest. 

Die Sache mit dem Preis

Teleskope im Niedrigpreissegment werden meist schon ab etwa 30 bis 100 Euro geboten. Oft handelt es sich dabei um Modelle für Kinder oder für Anfänger, die sich noch nicht allzu intensiv mit der spannenden Thematik der Astronomie vertraut gemacht haben. Wer in Anlehnung an den jüngst durchgeführten Teleskop Test bereit ist, zwischen 80 und 250 Euro auszugeben, profitiert von einem deutlich höheren Leistungs- und Funktionsportfolio.

Welche Kriterien sind für die Auswahl eines Teleskops entscheidend?

Achte zunächst auf die Bewertungen im Teleskop Test und sammle im Zuge dessen alle erforderlichen Informationen zu den Produkten.

Haken

Wichtig ist, dass Du beim Kauf die Informationen aus dem Teleskope Test beherzigst und das Augenmerk insbesondere auf folgende Kriterien richtest:

  • Materialbeschaffenheit
  • Verarbeitung der einzelnen Bauteile
  • Beschaffenheit der Teleskop-Öffnung
  • Brennweite
  • Öffnungsweite
  • maximale Okularvergrößerung
  • Beschaffenheit des Stativs bzw. die Montage
  • Höhenverstellbarkeit des Stativs und der mögliche Neigungswinkel
  • Eigengewicht
  • Mobilität

Mit Blick auf die Solidität eines Teleskops ist es wichtig darauf zu achten, dass möglichst wenige Kunststoff-Bauteile implementiert sind. Hierbei ist die Rede sowohl vom Teleskop selbst, als auch vom Stativ, den Filtern und den Zubehörteilen.

Die Auflösung hängt laut dem Teleskop Test in hohem Maße von der Öffnungsweite ab. Diesbezüglich liegt der „Fokus“ auf dem Durchmesser des Objektivs bzw. des Hauptspiegels. Je größer dieser in Relation zur Brennweite ist, desto höher wird die Auflösung des Teleskops sein.

Moderne Teleskope mit hoher Auflösung sind imstande, selbst winzige Details am Firmament deutlich sichtbar darzustellen. Dir ist es wichtig, mit Deinem Teleskop Weltraumnebel oder einzelne Galaxien im Universum beobachten zu können? Dann wähle am besten ein Teleskop mit großer Öffnung.

Was hat es mit der Brennweite auf sich?

Die Brennweite gibt an, wie groß die Distanz zwischen dem jeweils einfallenden Licht bzw. den elektrischen Wellen und der Optik, wo das Licht gebündelt wird, ist. Teleskope mit relativ hoher Brennweite sind daher im Vergleich zu Modellen mit geringerer Brennweite deutlich länger hinsichtlich ihrer baulichen Beschaffenheit.

maßband

Wie der Teleskop Test gezeigt hat, wirkt sich eine größere Brennweite immer auch auf das Sichtfeld aus. Je größer die Brennweite, desto kleiner wird es. Dementsprechend schärfer ist auch die Abbildung des Objektes bei der Vergrößerung. Je kleiner hingegen die Brennweite, desto größer das Sichtfeld. Daraus folgt, dass das Objekt verschwommener bzw. vernebelter erscheint, wenn es vergrößert wird.

Die Vorteile eines Teleskops mit niedriger Brennweite liegen auf der Hand. Laut dem Teleskope Test ist es damit möglich, einen großen Teil des Firmaments in Augenschein zu nehmen. Will man aber einzelne Himmelskörper aus der Nähe betrachten, werden sie meist lediglich verschwommen abgebildet.

Wer sich für ein Gerät mit großer Brennweite entscheidet, wird erkennen, dass ausgewählte Objekte ausgesprochen klar und deutlich dargestellt werden. Kleiner Nachteil dieser Modelle ist aber das eingeschränkte Sichtfeld, das sich negativ auf die Orientierung am Himmel auswirken kann.

Ist die Brennweite zu groß, könnten sich unerfahrene Nutzer zunächst „abgeschreckt“ fühlen. Andererseits empfiehlt es sich gerade deshalb, sich als „Neuling“ zunächst damit zu befassen, die Augen an das neue Seherlebnis zu gewöhnen. Je häufiger ein qualitativ hochwertiges Teleskop benutzt wird, desto mehr Freude macht der Umgang damit. Das konnte auch im aktuellen Teleskop Test unter Beweis gestellt werden.

Wichtig laut Teleskope Test – das Öffnungsverhältnis

Das Öffnungsverhältnis bei einem Teleskop beschreibt die Relation zwischen Brennweite und Geräte-Öffnung. Man kann diesen Wert über die Division der Brennweite durch den Durchmesser der besagten Öffnung ermitteln. Bei den meisten Geräten aus der Teleskop-Kategorie ist dieser Wert bereits in den Produktangaben vermerkt.

Hat man es mit einem Teleskop mit hohem Öffnungsverhältnis zu tun, braucht man für dunkle Objekte eine eher lange Belichtungszeit. Objektive mit niedrigem Öffnungsverhältnis hingegen erfordern eine deutlich niedrigere Belichtungsdauer.

Um eine größtmögliche Vergrößerung der ins Auge gefassten Objekte am Himmel zu gewährleisten, müssen die Brennweite und auch das Öffnungsverhältnis groß sein. Geräte mit einer Brennweite von 700 Millimetern und einer Okuarbrennweite von 10 Millimetern bieten eine 70-fache Vergrößerung.

Abhängig davon, welches Teleskop jeweils verwendet wird und welche Brennweite gegeben ist, kann die Vergrößerung individuell verringert oder erweitert werden.

Fazit

„Das beste Teleskop“ gibt es mit Blick auf den aktuellen Teleskop Test nicht. Vielmehr ist es ratsam, ein Teleskop in Anlehnung an die individuellen Vorstellungen, Wünsche und Zielsetzen des Nutzers zu kaufen. Kinder und Einsteiger haben deutlich andere Ansprüche, als erfahrene Teleskop-Nutzer.

Hobby-Astronomen wiederum stellen völlig andere Anforderungen an ein Teleskop, als erfahrene Profis es tun. Um aber für Dich persönlich das beste Teleskop zu finden, ist es unabdingbar, den jeweils aktuellen Teleskop Test in Augenschein zu nehmen. Die dort publizierten Informationen zu Deinem Wunschprodukt sind eine hilfreiche Unterstützung bei der Entscheidungsfindung.